Merinowolle zum Stricken
Nach dem Scheren der Merinoschafe wird die Wolle gewaschen, gekämmt und zu Kammgarn versponnen. Die so neu gewonnene Wolle wird als Schurwolle oder Reine Schurwolle bezeichnet. Wiederverwendete Wolle wird im Handel unter dem Begriff der Reißwolle geführt. Bei Qualitätsprodukten aus reiner Schurwolle findet das Wollsiegel Verwendung, um diese gesondert zu kennzeichnen.
Die Wolle isoliert sehr gut gegen Kälte wie auch Wärme, da die gekräuselten Merino-Wollfasern eine große Menge Luft enthalten. Auch kann diese, ohne ihren Tragekomfort zu verlieren, bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. Die Atmungsaktivität der Fasern versetzt die Merinowolle in die Lage die Feuchtigkeit wieder schnell abzugeben.
Ein Qualitätsmerkmal für Wolle ist ihre die Einstufung in Tausendstel Millimeter, die Mikron. Eine Merinoschaf liefert eine Faserdicke zwischen 15 und 25 Mikron, während ein menschliches Haar 50 bis 100 Mikron misst. Durch diese Feinheit kratzt Merinowolle nicht auf einer empfindlichen Haut und wird als besonders schmeichelhaft empfunden. Die Leichtigkeit trägt ebenfalls zu einem angenehmen Tragekomfort von Produkten aus Merinowolle teil.
Durch diese natürlichen Eigenschaften bietet es sich an Merinowolle zum Stricken zu verwenden. Zaubern Sie leichte warme Handschuhe, einen Pullover oder eine Mütze für die kalte Jahreszeit. Verzichten Sie auf künstliche Fasern oder schädliche Weichmacher. Nutzen Sie ein Produkt der Natur das seit Jahrhunderten Verwendung findet und gönnen Sie sich etwas Hochwertiges das Ihrer Haut schmeichelt.